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26.1.2011 von Joe Cool.
Die Ratsfraktion der Aktiven Bürger Grevenbroich sind auch im Thema Zukunft der Erfthalle Grevenbroich weiterhin aktiv!
Im Rundschreiben vom 26.01.2011 erfolgte nachfolgende Ankündigung:
“Das Thema “Erfthalle” wird uns auch noch eine ganze Weile beschäftigen. Das nunmehr vorliegende Gutachten hat bestätigt, was wir von Anfang an vermutet haben. Selbst dann, wenn die erheblichen Renovierungs – und Instandsetzungskosten von Jemandem bezahlt werden, kann die Erfthalle nicht kostendeckend betrieben werden. Das alles ist von uns – d.h. der Stadt Grevenbroich – nicht zu tragen. Die ABG ist auch hier dabei, alternative Ideen zu entwickeln. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.”
Rolf Göckmann
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26.1.2011 von Joe Cool.
Anbei zunächst einmal die Stellungnahme der Fraktion der Aktiven Bürger Grevenbroich zu dem oben genannten Presseartike “SPD gegen externe Berater”l in der NGZ. Der Eindruck, den die SPD zu vermitteln versucht, ist falsch und muss einmal richtig gestellt werden. Nachdem das Ergebnis vorliegt reut wohl jeden die Zustimmung zur Beauftragung von Rödl & Partner und keiner will es gewesen sein.
Grevenbroich, 26.01.2011
SPD gegen einen externen Berater
Sehr geehrter Herr Piel,
in dem Artikel der NGZ vom 24.01.2011, Kompakt: “Diskussion über Gutachten für die
Stadtverwaltung” äußert sich Herr Gerbrand dahingehend, dass die Stadt die 150.000 €
für das Gutachten von Rödl & Partner “in den Kamin geschossen habe”. Die SPD “sähe
ihre ablehnende Haltung bestätigt.”
Herr Gerbrand versucht hier offensichtlich, den Eindruck zu erwecken, die SPD habe sich
gegen jegliche Beauftragung von Gutachtern und der von Rödl & Partner im speziellen
ausgesprochen.
Dies entspricht nicht der Wahrheit.
Richtig ist vielmehr, daß sich die SPD von Anfang an dafür ausgesprochen hat, zunächst
das zum damaligen Zeitpunkt noch nicht vorliegende Gutachten des
Gemeindeprüfungsamt (GPA) abzuwarten und dieses dann als Grundlage für die
verbindliche Beauftragung des externen Beraters zu nehmen. Es gab also keineswegs ein
kategorisches “Nein” zu einem externen Berater.
Auch die Entscheidung für Rödl & Partner oder das als Alternative zur Verfügung
stehende Unternehmen war für die SPD keineswegs klar. Es darf an die Konfusion auf
Seiten der SPD bei der diesbezüglichen Abstimmung im Rat erinnert werden. Keineswegs
hat sich die SPD in Gänze gegen Rödl & Partner entschieden.
Dieser Klarstellung bedarf es einmal, da die SPD in letzter Zeit vermehrt damit “wirbt”,
generell nicht für ein oder speziell dieses Beraterunternehmen gestimmt zu haben.
Wir weisen nochmals darauf hin, daß die ABG-Fraktion es von Anfang an für sinnvoll
erachtet hat, einen externen Berater zu beauftragen. Dabei handelte es sich allerdings um
einen Spezialisten, der die Stadt lediglich “einen Kaffee und ein Kaltgetränk” (Originalzitat)
gekostet hätte. In Persona sprechen wir von Herrn Eberhard Kanski vom “Bund der
Steuerzahler”, einen anerkannten Fachmann für die Bewertung und Konsolidierung von
kommunalen Haushalten, der bereits mehreren Gemeinden nachweislich mit Erfolg aus
der Misere geholfen hat. Dieser Vorschlag fand allerdings keinerlei Zustimmung bei
ALLEN anderen Ratsfraktionen mit teilweise haarsträubenden Begründungen. Hier sind
sehr wohl unseres Erachtens mindestens 150.000 € zum Fenster rausgeschmissen
worden. Insoweit ist Herrn Gerbrand Recht zu geben. Die SPD hätte es allerdings selbst in
der Hand gehabt, dies zu verhindern. Und das hat sie in Anwesenheit des gesamten
Stadtrates nicht getan!
Mit freundlichen Grüßen
Rolf Göckmann Holger Damaske Willibert Müller
(Fraktionsvorsitzender) (stellvertr. Frakt.-Vorsitzender) (Ratsherr)
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