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25.1.2012 von admin.
Offener Brief der AGB an Hr. Piel zum Thema “Bad-Architekt: Abriss zu teuer”
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Sehr geehrter Herr Piel,
der offene Brief der Planungsgruppe Bad liegt uns vor. Die Stellungnahme von Herrn Reuter kann die ABG-Frakltion nicht wirklich überraschen. Das von uns seit langem prognostizierte finanzielle Desaster scheint nun schon vorher seinen Lauf zu nehmen. Unterstellt, die Ausführungen des Herrn Reuter treffen zu, steht bereits jetzt fest, dass der Neubau in der geplanten Weise zumindest in finanzieller weit aus größere Dimensionen erreichen wird. Hier reden wir über weitere zig Millionen €. Ebenso unverständlich ist es, Herrn Reuter nicht von Anfang an in die Planungen mit einbezogen zu haben. Die Herangehensweise an dieses Projekt zeigt ganz deutlich, dass hier keine wirtschaftlichen Überlegung tragend waren. Andernfalls wären diese von Herrn Reuter angestellten Überlegungen in den Entscheidungsprozess mit eingeflossen. Es bleibt dabei: sämtliche Kosten und Mehrkosten wird der Grevenbroich Bürger zu tragen haben.
Aktuell haben wir ein neues Defizit von ca. 55 Mio. €, in Summe mehr als 130 Mio. €. Tendenz steigend. Hinzu kommt das Damoklesschwert einer anstehende Rückzahlung von Gewerbesteuer in Millionenhöhe, die sich ebenfalls mehr als negativ auf den eh schon desolaten Haushalt auswirken wird.
Der Großteil der Politik und der Verwaltung scheinen vor diesen Fakten die Augen zu verschließen. Nochmals ganz deutlich: wird können und dürfen uns ein solchen Prestigeobjekt nicht leisten. Es geht nicht darum, sich Denkmäler zu setzen, sondern kaufmännisch und wirtschaftlich zu versuchen, den drohenden Untergang abzuwenden. Es hilft auch nichts, nach den Sternen (sprich Düsseldorf und Berlin) zu greifen. Wir selbst müssen den Anfang machen. Diesen Anfang vermag die ABG-Fraktion nicht zu erkennen.
Rolf Göckmann
Fraktionsvorsitzender ABG
Zünftestr. 3
41515 Grevenbroich
Tel.: 02181/7568555
Fax: 02181/7069343
mail: info@abg-fraktion.de
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2.1.2012 von admin.
Betrifft: Rückgabe von ersparten Fraktionszuschüssen
Sehr geehrter Herr Piel,
“Wer von Sparwillen redet und diesen auch von anderen fordert, sollte mit gutem Beispiel vorangehen” - so Rolf Göckmann, Willibert Müller und Holger Damaske von den “Aktiven Bürgern Grevenbroich”. Daher werden die drei Ratsmitglieder einen Betrag in Höhe von 1.500 € an die Stadtkasse zurück überweisen. Dabei handelt es sich um eingesparte Zuschüsse der Stadt zu den Geschäftsführungskosten für das Jahr 2011. “Alle Mitglieder der Fraktion haben sich für diesen Schritt ausgesprochen - wir hoffen, daß die eine oder andere Fraktion unserem Beispiel folgt und von Ihren teilweise wesentlich höheren Zuschüssen Beträge zur Entlastung des Haushaltes einspart und in den städtischen Haushalt zurück fließen lässt”, so Fraktionsgeschäftsführer Willibert Müller.
Mit freundlichen Grüßen
Willibert Müller
Aktive Bürger Grevenbroich
Ratsfraktion
Zünftestr. 3
41515 Grevenbroich
Tel: 02181/ 756 85 55
Fax: 02181/ 706 93 43
info@abg-fraktion.de
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2.1.2012 von admin.
Frau Bürgermeisterin Kwasny möchte in Ihrer Neujahrsrede angesichts von voraussichtlich 52.000.000 EUR neuen Schulden für 2012 auch darauf hinweisen, daß “2012 für uns Grevenbroicher ein sehr schwieriges Jahr wird.” Zu einem solchen fundamentalen Erkenntnisgewinn kann man nur gratulieren. Die böse Überraschung folgt jedoch auf dem Fuße: “2013 wird sich die finanzielle Lage der Stadt entspannen, dann können wir wieder Zuschüsse vom Land erwarten.”
Nur zur Erinnerung: auch in 2013 werden – nach Planung der Kämmerei – mehr als 21.000.000 EUR NEUE SCHULDEN im Haushalt erwartet (dies macht mit 2012 dann schon 73 Millionen EURO neue Schulden in Summe aus). In dieser Situation von einer Entspannung zu sprechen und dem Bürger zu suggerieren, es würden Verbindlichkeiten abgebaut, kann nur als naiv und realitätsfern bezeichnet werden. Oder erfolgt eine solche Äußerung nach dem Motto “Brot und Spiele für das Volk?” Dann zeigt es die wahre Denkweise der Verwaltung im Umgang mit der Intelligenz Ihrer Bürgerinnen und Bürger.
Übrigens: Grevenbroich hatte zum 31.12.2010 bereits bestehende Verbindlichkeiten in Höhe von 82.566.000 EURO.
Quelle: Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände am 31.12.2010
Dies entspricht einer Pro-Kopf Verschuldung von 1.288 EUR je Einwohner. Eine vierköpfige Familie müsste also 5.152 EUR – unabhängig von Ihrer finanziellen Situation – von Ihrem Ersparten abgeben, um den Haushalt der Stadt zu entschulden. Oder eben selbst einen Kredit aufnehmen, wenn das Geld momentan nicht vorhanden ist. Es wäre interessant zu sehen, wie die einzelnen Betroffenen reagieren würden, wenn das Geld tasächlich eingefordert würde und der Bürger so die Schuldensituation der Stadt hautnah spüren würde. Ob dann immer noch alle momentanen Befürworter für einen Badneubau oder ein neues TUS Gelände wären?
Holger Damaske
stellvertret. Fraktionsvorsitzender ABG
Zünftestr. 3
41515 Grevenbroich
Tel: 02181/756 85 55
Fax: 02181/706 93 43
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1.12.2011 von admin.
Mit absolutem Unverständnis hat die ABG-Fraktion die Forderungen des Vorstandes des TuS Grevenbroich zur Kenntnis genommen. Es ist schon bemerkenswert, mit welchem Anspruchsdenken die Verantwortlichen des TuS Forderungen nach einer “Runderneuerung” des Stadions stellen. Das komplette Vereinsheim, die Kabinen und noch die Tribüne. Und wenn wir schon einmal dabei sind, dann können wir ja gleich noch einen neuen Kunstrasenplatz dazu nehmen.
Um es ganz klar zu sagen: die ABG-Fraktion wird Maßnahmen in dem geforderten Umfang nicht zustimmen.
Die finanzielle Lage unserer Stadt dürfte allen, auch dem TuS bekannt sein. Wir reden für das nächste Jahr von einem Defizit von ca. 40 Mio. €. Die Mehrheit im Rat plant den Neu-/Umbau des Schlossbades, der Ausbau der U3-Betreuung steht noch an sowie der Neubau der Feuerwehr. Dies alles neben maroden Gebäuden und den teilweise katastrophalen Straßenzuständen.
In Anbetracht dieser Umstände müssen auch einmal heisse Eisen wie die Zusammenlegung von Sportstätten oder aber deren komplette Aufgabe, was andere Vereine durch Fusionen bereits vorgemacht haben (Orken und Noithausen, Neukirchen und Hülchrath, Gustorf und Gindorf, Barrenstein, Allrath und Neuenhausen) - angefasst werden.
Diese Einstellung bringt uns bei der Entschuldung keinen Schritt weiter. Im Gegenteil: wir rutschen stetig weiter ab. Notleidende Kommunen sollen dann Unterstützung von Bund und Land erhalten, wenn sie Sparwillen zeigen und Entschuldungskonzepte vorlegen. Dies kann die ABG beim besten Willen nicht erkennen. Wir sind wieder einmal an einem Punkt angelangt, an dem es gilt, deutlichen Sparwillen zu zeigen.
Darüber hinaus scheint sich wieder einmal das alt bewährte Nord/Stadtmitte-Süd-Gefälle zu zeigen. Während es bei der Diskussion um die Sportstandorte Neurath und Frimmersdorf keine Diskussion darüber gab, dass hier nur eine Zusammenlegung beider in Betracht kam, wird in der Stadtmitte natürlich nur über eine Sanierung gesprochen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.
Um es auch gleich ganz klar zu sagen: es ist richtig, dass ich Vizepräsident des FC-Süd bin. Ebenso ist richtig ist, dass Herr Gand im Vorstand des TuS ist (siehe Homepage). Es ist mal wieder bezeichnend, sich nicht mit Ideen auseinanderzusetzen, sondern ausschließlich zu fragen, von wem diese Idee ist. Nur weiter so!
Viele Grüße von
Rolf Göckmann
Fraktionsvorsitzender ABG
Asternweg 9
41517 Grevenbroich
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27.7.2011 von admin.
Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden der Aktiven Bürger Grevenbroich an die Presse.
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Sehr geehrter Herr Piel,
die SPD schlägt vor, 5% der Fraktionsgelder an die Stadt zurück fliessen zu lassen. Das ist eine sehr gute Idee, allerdings keine der
SPD. Die ABG-Fraktion hatte nach ihren Haushaltsberatungen einen Antrag eingebracht , die Fraktionszuwendungen von 164.000 € auf
150.000 €, also um etwa 10% zu verringern. Dieser Antrag liegt Ihnen vor. Ich darf hieraus zitieren: “Es ist nach Auffassung der ABG-Fraktion daher geboten, von politischer Seite aus ein Zeichen zu setzen und solidarisch eigenen, echtenSparwillen zu dokumentieren.” Ganz offensichtlich und erfreulicherweise hat sich unsere Bürgermeisterin in der Hinsicht der Auffassung der ABG angeschlossen.
Dieser Antrag stieß damals auf nachhaltige Kritik vor allem bei CDU, SPD, UWG und FDP und wurde mehrheitlich
abgelehnt. Von daher freut es uns sehr, dass die SPD nun diese unsere Idee aufgreift, ohne allerdings einen Quellennachweis zu liefern. Es
scheint immer noch so zu sein, dass bei der Frage, ob ein Vorschlag gut ist oder nicht, die Herkunft der Idee eine weitaus größere
Rolle spielt.
Gerade der SPD, die nach ihren diesjährigen Haushaltsberatungen nicht einen Vorschlag mit Einsparpotential eingebracht hat, stünde es gut zu Gesicht, eigene Ideen zu entwickeln.
Wir halten diesen Vorschlag weiterhin aufrecht, wobei über die Verwendung der Minderausgaben gesprochen werden sollte.
Viele Grüße
Rolf Göckmann
Fraktionsvorsitzender ABG
Zünftestr. 3
41515 Grevenbroich
Tel.: 02181/7568555
Fax: 02181/7069343
mail: info@abg-fraktion.de
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18.7.2011 von admin.
Einladung zur offenen Versammlung in Neuenhausen
Liebe Aktive Bürger und Freunde,
estut sich viel in der politischen Landschaft Grevenbroichs. Umso wichtiger ist es, klar Stellung zu beziehen und Wahrheiten öffentlich auszusprechen. Das haben wir stets getan.
Als Aktive Bürger haben wir uns der Wahrheit, Ehrlichkeit und Transparenz in der Politik verschrieben. Vieles davon wird leider nicht in der Presse erwähnt.
Bei unserer offenen Versammlung wollen wir deshalb über aktuelle Themen wie dasSchlossbad und die Erfthalle sprechen, aber auch die Gelegenheit nutzen, über die Themen zu sprechen, die nicht oder nur am Rand in der Zeitung auftauchen.
Unsere drei Ratsleute stehen dabei für alle Fragen gerne zur Verfügung.
Wir treffen uns am 28. Juli 2011 um 19.00 Uhr im Clubheim des 1. FC Süd in Neuenhausen.
Neben den Mitgliedern ist jeder Interessierte herzlich willkommen. Für eine kurze Anmeldung wären wir dankbar.
Mit besten Grüßen
Torsten Müller-Poschen
1. Vorsitzender der Wählergemeinschaft
Theodor-Körner-Str. 59
41515 Grevenbroich
Tel. 0176/22 52 10 84
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Sie haben Schwierigkeiten, zu uns zu kommen?
Dann kommen wir zu Ihnen! Sagen Sie uns kurz
Bescheid, dann holen wir Sie zu Hause ab und
fahren Sie anschließend wieder zurück. Ein Anruf
genügt! Rolf Göckmann: 0151/54748420
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8.6.2011 von admin.
Ich möchte gerne Stellung nehmen zu verschiedenen Leserbriefen, die in der Ausgabe des Erftkuriers vom 05.06.2011 zu lesen waren.
Sehr geehrter Herr Sterken,
Ihren Dank für meine klare Meinung nehme ich gerne entgegen. Sie werden auch künftig von mir bzw. uns (”Aktive Bürger Grevenbroich”) klare Meinungen hören. Ich glaube, dass dies heutzutage viel zu selten der Fall ist. Ich gebe Ihnen weiterhin zu, dass solche klaren Meinungen wichtig sind, um Wahlentscheidungen treffen zu können. Treffen Sie sie und messen Sie jeden an dem, was er sagt, und zwar ehrlich.
Sie sprechen in Ihrem Leserbrief “Prestigeobjekte” an. Welche Prestigeobjekte meinen Sie damit? Ich halte das Schlossbad für ein solches. Wir haben vielmehr zuwenig Jugendeinrichtungen, es muss deutlich mehr Geld in Prävention als in Bestrafung von Jugendlichen gesteckt werden. Das Jugendamt ist personell zahlenmäßig alles andere als optimal aufgestellt. Das sind die Punkte, auf die es mir/uns ankommt.
Und nun zu den Fakten: wie haben in 2011 einen Schuldenberg von etwa 25.000.000 €, im Jahre 2012 werden es voraussichtlich ca. 42.000.000 € werden. Das bedeutet, dass jeder Grevenbroicher vom Säugling bis zum Senior Schulden haben wird in Höhe von etwa 650,00 €. Die Schuldentilgung bzw. Vermeidung neuer Schulden hat höchste Priorität, auch und gerade als Verantwortung unseren Kindern gegenüber. Auch meine Kinder sind immer gerne ins Schlossbad gegangen und tun dies noch. Dennoch müssen wir weiter denken. Ein Schwimmbad wie wir es haben kann und wird keinen Gewinn erwirtschaften. Deshalb hat sich auch bislang kein Investor gemeldet. Selbst wenn das GWG den Betrieb des Bades übernimmt, wird die Stadt Grevenbroich die Kosten dafür zu tragen haben.
Die Bauzeit eines neuen Bades am alten Standort wird sicherlich 2 Jahren dauern. Haben Sie sich einmal Gedanken darüber gemacht, wo die Besucher und damit auch die Kinder in diesen zwei Jahren schwimmen gehen sollen? Diese Besucher, die dann einmal weg sind, sind auch schwer wieder zurück zu holen.
Sehr geehrter Herr Pawlikowski,
Ihren Vorschlag, mich vom Sprungturm zu schmeissen, möchte ich wirklich nicht näher kommentieren. Ist das Ihre Art und Weise, mit Andersdenkenden umzugehen? Meine ist es nicht, mein Demokratieverständnis sieht anders aus. Ich hoffe für Sie, dass die Kinder, die Sie ansprechen, diese Ihre Zeilen nicht gelesen haben.
Wir können uns also ein solches Bad nicht leisten. Sie können nicht 40 € ausgeben, wenn Sie nur 20 € einnehmen. Ich begrüße es sehr, dass auch Sie alle Ihre Meinung äußern. Unsachlichkeit und Polemik bringt uns dabei aber nicht weiter. Ich will, dass jeder weiß, welche finanzielle Folgen eine solche Entscheidung mit sich bringt. Ich bin auch gerne bereit, jedem gegenüber in einem persönlichen Gesprächen meine Meinung zu erläutern, aber bitte sachlich.
Viele Grüße
Rolf Göckmann
Fraktionsvorsitzender ABG
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18.3.2011 von admin.
Offener Brief der Aktiven Bürger Grevenbroich vom 18.03.2011 zum Artikel ”Atom-Krise: Kraftwerkskapazität ist ausgereizt” in der NGZ:
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Sehr geehrter Herr Piel,
in der NGZ-Ausgabe vom 18.03.2011 ist unter der Überschrift “Atom-Krise: Kraftwerkskapazität ist ausgereizt” u.a. folgende Stellungnahme eines Unternehmenssprechers von RWE zu lesen: “Das Kraftwerk Frimmersdorf ist ein potenzieller Standort für einen Neubau”.
Die Fraktion der Aktiven Bürger Grevenbroich stellt zu dieser Äußerung folgendes fest: Mit uns wird es keinen Neubau von weiteren BoA-Kraftwerken am Standort Frimmersdorf geben. Die zumutbaren Belastungen der Bürgerinnen und Bürger durch Emissionen sind seit langem nicht nur schon erreicht, sondern deutlich überschritten. Es scheint fast so, als wenn RWE die gesamten Stadtteile im Grevenbroicher Süden als ihr eigenes, großes Industriegebiet betrachtet, wo man nach Herzenslust schalten und walten kann. Die eigenen Gewinne explodieren, während vor allem das mühsam erarbeitete Immobilienvermögen der Einwohner stetig an Wert verliert. Schon heute müsste RWE streng genommen jedem Hauseigentümer einen Betrag in der Größenordnung von 30.000 bis 50.000 € als Entschädigung für Wertverlust durch Einflüsse auf Umwelt und Lebensqualität erstatten. Es können daher am Standort Frimmersdorf in Zukunft nur Lösungen in Form von emissionsfreier, alternativer Energieerzeugung bzw. für Forschung und Entwicklung solcher Technologien in Frage kommen. Der Gebietsentwicklungsplan ist daher im Zweifel entsprechend abzuändern. Die Aktiven Bürger Grevenbroich werden Politik und Verwaltung mit Nachdruck darauf drängen, hier nicht (wieder einmal) vor dem Hintergrund der altbekannten Argumente “Gewerbesteuer” und Arbeitsplätze” einzubrechen. Beide Argumente haben sich überholt; Gewerbesteuerzahlungen fallen aufgrund von Abschreibungen nach Inbetriebnahme der neuen BoA-Blöcke in Zukunft kaum noch bzw. gar nicht mehr an, Arbeitsplätze werden seit Jahren nachweislich abgebaut anstatt erhalten oder gar neu geschaffen.
Viele Grüße
Rolf Göckmann
Fraktionsvorsitzender ABG
Zünftestr. 3
41515 Grevenbroich
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14.3.2011 von admin.
Liebe politisch Interessierte,
am kommenden Donnerstag ist der Tag der Wahrheit: in der Ratssitzung ab 18.00 Uhr werden die Haushaltsreden der Parteien gehalten. Hier wird sich zeigen, welche Schwerpunkte die einzelnen Fraktionen setzen, wie sie den Haushalt bewerten (”Der Haushalt als in Zahlen gegossene Politik”) und natürlich, ob sie den Haushalt mit tragen oder nicht. Es wird also spannend. Lassen Sie sich das nicht entgehen. Es ist eine öffentliche Sitzung, in der Jedermann anwesend sein kann, zumindest im öffentlichen Teil. Dies ist übrigens bei jeder Ratssitzung so.
Vorher, d.h. ab 16.30 Uhr findet ein Demonstrationszug der Frimmersdorfer Aktionsgruppe zum Erhalt der Erfthalle zum Ratssaal statt. Es geht darum, das die Zahlen im Zusammenhang mit der Erfthalle offen gelegt werden sollen. Wir haben einen diesbezüglichen Antrag für den Rat am Donnerstag gestellt. Auch hier wird sich zeigen, wer wirklich für Öffentlichkeit ist und nicht an den Bürgern vorbei entscheidet. Nur so ist es möglich, sich ein Bild über die Kosten zu machen und eine Entscheidung darüber zu treffen, ob der Erhalt der Erfthalle für die Vereine selbst zu stemmen sein wird oder nicht. Das ist unser Ziel, und deshalb wird die ABG-Fraktion an diesem Zug teilnehmen. Helfen auch Sie dem Aktionsbündnis und machen Sie mit.
Sollten Sie wider Erwarten keine Zeit haben: nach der Ratssitzung werden wir wie gewohnt über die wesentlichen Punkte informieren.
Rolf Göckmann
Fraktionsvorsitzender ABG
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28.2.2011 von Joe Cool.
Am Donnerstag, 24.02.2011 fand die ganztägige Sitzung des Finanzausschusses statt, in welcher haushaltsrelevante Anträge behandelt sowie Konsolidierungsvorschläge zur Entschuldung des Haushaltes
Aus unserer Sicht sind die Ergebnisse ernüchternd!
Nur unserem Antrag auf Erhöhung der Vergnügungssteuer ist es zu verdanken, dass das Minus im Haushalt am Ende des Tages wenigstens um 150.000 € reduziert wurde. Alle anderen Fraktionen mit Ausnahme der Grünen, die zum x-ten Male den Parkplatz am Platz der Republik bewirtschaften und den Zeltwirten bei den Schützenfesten Standgebühren abverlangen wollen, haben ausnahmslos auch nicht einen einzigen konkreten Vorschlag zur Haushaltskonsolidierung unterbreitet. Eine Flut von diffusen Globalanfragen, ewig neuen (und alten) Prüfaufträgen an die Verwaltung sowie die spürbare Angst aller davor, den Bürgerinnen und Bürgern die unbequeme Wahrheit zu sagen, waren sichtbares Zeichen der seit Jahren zu beobachtenden “Weiter so” - Mentalität.
Beispiele gefällig?
Es ist allgemein bekannt, dass die Stadt Grevenbroich viel zu viele eigene Liegenschaften sprich Grundstücke und Immobilien hat. Die Aktiven Bürger Grevenbroich hatten einen Antrag auf Vermarktung der Alten Schule in Laach bzw. der Schützenhalle in Barrenstein gestellt bzw. alternativ eine Übergabe an die betreffenden Vereine und Organisationen, die diese Objekte überwiegend nutzen. Die Bereitschaft der Vereine zur evtl. Übernahme sollte in einem offenen Dialog unter Berücksichtigung aller bestehenden vertraglichen Verpflichtungen, durchzuführenden Sanierungen und Instandhaltungen, etc. mit diesen erörtert werden. Sollte es zu keiner Einigung kommen, sollte eine Vermarktung der Objekte in die Wege geleitet werden. Bei den von uns exemplarisch gewählten Objekten handelt es sich nur um die Spitze des Eisberges; eine Vielzahl von weiteren Objekten in allen Stadtteilen käme für eine derartige Vorgehensweise in Frage. Uns war es wichtig, einen Impuls zu setzen und jahrelangem Reden endlich einmal Taten folgen zu lassen.
Antrag und Ergebnis der Abstimmung: Verkauf städtischer Gebäude
Überrascht?
Ein weiterer Antrag der Aktiven Bürger beschäftigte sich mit dem Verkauf der Villa Krüppel. Es handelt sich hierbei um ein Gebäude, welches die Stadt nicht zwingend benötigt und wo es (ausnahmsweise) einmal keinen Sanierungsstau gibt, so dass man von der Erzielung eines angemessenen Verkauferlöses ausgehen kann.
Ergebnis der Abstimmung: Antrag Verkauf Villa Krüppel
Wieder überrascht?
Zu guter Letzt wollten wir als Politik ein Zeichen eigenen, echten Sparwillens setzen und beantragten eine Reduzierung der Zuwendungen für die Geschäftsführung an alle Fraktionen um rund 10% p.a.
Ergebnis der Abstimmung: Senkung der Zuwendungen an die Fraktionen
Jetzt immer noch überrascht?
Fazit dieser Veranstaltung für uns als Teilnehmer:
Bei keiner der beiden großen Fraktionen (CDU/SPD) und der Überflüssigen (Ab-)wartegemeinschaft, wie man die UWG mittlerweile nur noch bezeichnen kann, ist auch nur im Ansatz ein echter Sparwille zu erkennen! FDP und Grüne sind nur in Nuancen bereit zum Sparen.
Im wichtigen Bereich Jugend und Bildung werden noch vernünftige Dinge auf den Weg gebracht; die CDU achtet hierbei sogar noch auf Kostendeckungsvorschläge, während die SPD in altbewährter Manier Wohltaten verteilen will, ohne nach der Finanzierbarkeit zu fragen. Sobald es aber an die unangenehmen Themenbereiche geht (z.B. Verkauf von Gebäuden im eigenen Ortsteil/Wahlkreis), ducken sich ausnahmslos alle weg, um ja nicht in die Gefahr zu geraten, vom örtlichen Präsidenten des Schützenverein/Heimatverein/
Dessen ungeachtet werden die Aktiven Bürger weiter Ihren Überzeugungen folgen und AKTIV an einem Umdenken aller Beteiligten zu arbeiten. Die vielfach zu beobachtende “Weiter so” - Mentalität wird es mit uns nicht geben.
Dafür benötigen wir Ihre AKTIVE Unterstützung. Erzählen Sie Freunden und Bekannten von unserem Engagement und regen Sie zum Mitreden und Mitmachen an. Je stärker wir in Erscheinung treten, desto eher können wir die teilweise verhängnisvollen Entwicklungen in unserer Stadt zum Besseren wenden.
Ferner sind wir für Sie auch zu unseren Info-Sprechstunden Montag 17.00 – 18.00 Uhr in unserer Geschäftsstelle und über “skype”, skype-Name: abgfraktion, im Video-Chat zu erreichen.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und Ihren Besuch.
Viele Grüße
Fraktionsvorsitzender ABG
Zünftestr. 3
41515 Grevenbroich
Tel.: 02181/7568555
Fax: 02181/7069343
mail: info@abg-fraktion.de
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